Literatur und Kunst

bots23.06.2011: Es gibt wohl keine Rockband, die so für das Lebensgefühl und die hochpolitische Zeit der Friedensbewegung ab Anfang der 80er steht wie die Bots. Die Gruppe bots, (niederländisch botsen: "zusammenstoßen") trat 1974 zusammen und veröffentlichte zunächst nur Lieder in niederländischer Sprache. Die Texte waren überwiegend politisch, sozialkritisch und von der Friedensbewegung der 1970er Jahre beeinflusst. Treibende Kraft war der Sänger und Gitarrist Hans Sanders, der bereits 1967 seine erste Single veröffentlichte. Er starb am 3. November 2007 in Eindhoven.
Nach dem Auftritt auf dem Festival Rock gegen Rechts in Frankfurt im Juni 1979 wurden die bots auch in Deutschland bekannt und erhielten ein Angebot, ihre Texte einzudeutschen. Bei den Übersetzungen halfen bekannte Persönlichkeiten wie Wolf Biermann, Diether Dehm, Dieter Hildebrandt, Hanns Dieter Hüsch, Peter Tobiasch, Henning Venske, Hannes Wader und Günter Wallraff. Die Gruppe erlangte besonders in der Friedens- und Anti-Atomkraft-Bewegung der 1980er Jahre Popularität.

Für die UZ hat Werner Lutz mit Kees Buenen von den „Bots“ gesprochen

Weiterlesen: Die Bots – Auf dem Pressefest dabei!

Cover_todesnacht_stammheim_prv23.06.2011: „Die Todesnacht in Stammheim“ neu untersucht. - Was bewegt einen gut bürgerlichen IT-Spezialisten, Jahrgang 1964, der mit Frau und Kind in der schön schwarzen Bischofsstadt Limburg wohnt - Tageszeitungsleser und Fernsehkonsument, politisch eher mäßig interessiert –, sich ausgerechnet mit der Todesnacht in Stammheim zu beschäftigen. Zum Zeitpunkt des Todes der RAF-Gefangenen Baader, Ensslin, Raspe in der Nacht von 17./18. Oktober 1977 zählte jener gerade mal 13 Lenze und dürfte den Kopf eher voll mit Fußball, Mädchen oder dem Problem durchschnittlicher Noten gehabt haben.

Es kam das Jahr 2007 und die Medien brachten Dokus, Interviews, Hintergrundgeschichten über das „Wunder von Mogadischu“, Schleyer, den Oberleutnant Helmut Schmidt und die Selbstmorde im sichersten Knast der Welt. Eine Sicht der Dinge, die seit der - von der „Kleinen Lage“ im Bonner Bundeskanzleramt veranlassten - dpa-Meldung von 8:53 Uhr des besagten Tages wie in Stein gemeisselt scheint: „Baader und Ensslin haben Selbstmord begangen.“ Just in dieser Zeit erwirbt unser IT-Spezialist auf dem Flohmarkt als Urlaubslektüre das dickleibige Opus „Der Baader-Meinhof-Komplex“ eines gewissen Stefan Aust, seines Zeichens SPIEGEL-Chef-Redakteur.

Weiterlesen: Lob des Zweifels oder die Fragen eines lesenden IT-Spezialisten

die_bandbreite_geier21.06.2011: „Auf Grund diverser Hinweise müssen wir befürchten, dass es bei diesem Konzert zu massiven Störungen und Auseinandersetzungen kommen wird. Wir haben deshalb mit der Gruppe „Die Bandbreite“ vereinbart, dass ihr Konzert auf dem Fest ausfällt. Dies geschieht aus der Sorge, dass es uns sonst nicht möglich wäre, ein friedliches und solidarisches Volksfest auszurichten.“ Anstelle des Konzertes wird es eine Diskussionsrunde mit Die Bandbreite geben, zu der BefürworterInnen und KritikerInnen eingeladen wurden. So ist es nachzulesen in der Presseerklärung der DKP vom 21.06.2011:

Zu unserem Fest erwarten wir wieder Zehntausende von Besuchern aus der Umgebung und aus dem demokratischen und linken Spektrum der Bundesrepublik Deutschland. Wie bei den vorangegangenen Pressefesten erwartet die Besucher ein reichhaltiges politisches und kulturelles Programm. Zahlreiche Künstler aus dem In- und Ausland werden die Vielfalt demokratischer und linker Kultur repräsentieren. Zu dem Fest wurde auch die Hip-Hop-Band „Die Bandbreite“ eingeladen.

Weiterlesen: 17. Pressefest der UZ - Zeitung der DKP und die Hip-Hop-Gruppe „Die Bandbreite“

uz_pressefest_kunstmarkt_2007_ jteichfischer15.06.2011: Er hat längst eine gute Tradition auf dem UZ-Pressefest und manchen schon ein „Schnäppchen“ originaler Kunst beschert: der Kunstmarkt in der Eislaufhalle. Die Vielfalt der angebotenen Arbeiten ist eines seiner besonderen Kennzeichen – Gemälde, Zeichnungen, Grafik, Plastik, Fotokunst, Fotografie, Karikaturen, etc. verschiedenster Arbeitsweisen, präsentiert von etwa zwei Dutzend engagierten Künstlerinnen und Künstlern.

Da lohnt ein Rundgang mit intensivem Schauen und Gesprächen mit Künstlern zu ihren Arbeiten. Das vertieft das Kunsterlebnis, und kann auch Anreiz sein, das eine oder andere Werk zu erwerben.

Weiterlesen: Der Kunstmarkt in der Eislaufhalle

uz_pressefest_kunsthalle_2007_ jteichfischer15.06.2011: Beim diesjährigen UZ-Pressefest wird die Eislaufhalle des Dortmunder Revierparks Wischlingen wieder in eine Literatur- und Kunsthalle umfunktioniert. Mit Buchpremieren, Lesungen und Vorträgen in der Tradition der MASCH kriegt das UZ-Pressefest einen Hauch von marxistischem Bildungswochenende. Ein Interview mit Lothar Geisler, Geschäftsführer des Neue Impulse Verlages.

UZ:Was bedeutet „Treffpunkt MARX...“?

Lothar Geisler: Das meint inhaltlich, dass wir uns bei den Vorträgen und Lesungen auf linke AutorInnen konzentriert haben, deren Denken und Schreiben von Marx beeinflusst ist und/ oder über kommunistische Persönlichkeiten geschrieben haben. „Treffpunkt MARX Pünktchen Pünktchen Pünktchen“ soll ebenfalls darauf verweisen, dass die Zeitschrift MARXistische Blätter und die MARX-ENGELS-Stiftung hier gemeinsam auftreten und dass wir MacherInnen hier ansprechbar sind.

Weiterlesen: „Treffpunkt MARX...“ Buchpremieren, Lesungen und Vorträge auf dem Pressefest

 

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Infos hier: https://klima-streik.org/

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Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

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