Literatur und Kunst

harry belafonte 2011 shankbone04.03.2017: Schwer zu sagen, wer ihn mehr verehrte: Die Schmuddelkinder von Harlem, wo Harry Belafonte aufwuchs, oder die Straßenhändler Jamaicas („dally me banana“) oder die jungen Tanzclub-Frauen, denen sein Charme und sinnlicher Hüftschwung (noch bevor Elvis damit anfing) den Verstand raubte? Oder waren es die Rapper und Breakdancer im sozialistischen Kuba und in der DDR, denen er mit seinem Hip-Hop-Film „Beat Street“ (1985) und seinem guten Draht zur Regierungspartei SED und zu dem von ihm verehrten Fidel Castro zur Anerkennung verhalf? Harry Belafontes weltweite Fangemeinde war und ist unübersehbar.

Weiterlesen: Harry Belafonte - ein „rebellisches Herz“ hat 90. Geburtstag

kiel Reichpietschplatz uni gst11.02.2017: Vor 100 Jahren erfolgte die „Ouvertüre“ für die ein Jahr später folgende Novemberrevolution. Die Rede ist von der antimilitaristischen Matrosenbewegung, die mit den Namen Albin Köbis und Max Reichpietsch verbunden ist. Ohne Politisierung der Mannschaften der Kriegsmarine und den Matrosenaktionen im Sommer 17 kein revolutionärer November 18. Ein Chronist dieser Ereignisse ist der politische Aktivist und Schriftsteller Theodor Plievier, der vor 125 Jahren geboren wurde.

Weiterlesen: Chronist der roten Matrosen - Zum 125. Geburtstag Theodor Plieviers

anna seghers transit aufbau verlag cover03.12.2016: „Wieder soll ein Schiff untergegangen sein.“ Vielleicht wieder nur eines von vielen Gerüchten im Marseille des Jahres 1940? Täglich kommen Nachrichten von den „Schicksalen anderer Schiffe, die mit ihrer Last von Flüchtlingen durch alle Meere gejagt wurden und nie von Häfen aufgenommen...“ So etwa beginnt einer der berühmtesten Romane von Anna Seghers. In „Transit“ schildert sie das Chaos und das Ausharren, die Hoffnung und die Verzweiflung der Flüchtenden – ihre menschenunwürdige Jagd nach Papieren, nach Visa, nach dem entscheidenden Stempel auf dem entscheidenden Formular. Einen Zustand der Entwurzelung, der heute wieder für Millionen von Menschen bittere Realität ist.

Weiterlesen: Anna Seghers - neu gelesen

grosz 1920 katalog barlach haus25.12.2016: Noch bis zum 15. Januar kann man im Hamburger Ernst-Barlach-Haus im Jenischpark Werke des einflussreichsten deutschen politischen Zeichners und Schöpfers von Bildreportagen und -collagen des ersten Drittels des vorigen Jahrhunderts betrachten. Die Rede ist von George Grosz. Seine, die gesellschaftlichen Zustände der Weimarer Republik entlarvenden Bilder und Zeichnungen, haben nichts von ihrem entlarvenden Blick eingebüßt – im Gegenteil: Man hat den Eindruck dass sie gegenwärtig wieder an Aktualität gewinnen.

Weiterlesen: George Grosz – Der große Zeitvertreib

Peter-Weiss Aesthetik-des-Widerstands07.11.2016: “Die Befreiung kann uns nicht gegeben werden. Wir müssen sie selbst erobern. Erobern wir sie nicht selbst, so bleibt sie für uns ohne Folgen”, sagt der Schriftsetzer Münzer in der 'Ästhetik des Widerstands', dem bekanntesten Werk von Peter Weiss. Peter Weiss wäre am 8. November 100 Jahre alt geworden. Sein Werk hat viele geprägt, die sich linken und emanzipatorischen Werten verpflichtet fühlen.

Weiterlesen: Peter Weiss – 'Die Ästhetik des Widerstands' neu entdecken

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#unteilbar
Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!

Es findet eine dramatische politische Verschiebung statt: Rassismus und Menschenverachtung werden gesellschaftsfähig. Was gestern noch undenkbar war und als unsagbar galt, ist kurz darauf Realität. Humanität und Menschenrechte, Religionsfreiheit und Rechtsstaat werden offen angegriffen. Es ist ein Angriff, der uns allen gilt.
Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollen.

weiter im Aufruf zur Demonstration


Der Kommentar

Ohne Migration… zu Seehofer und der »Mutter aller Probleme«

Ohne Migration… zu Seehofer und der »Mutter aller Probleme«

Kommentar von Tom Strohschneider          

06.09.2018: Nachdem sich Bundesinnenminister Horst Seehofer zu den Vorfällen in Chemnitz lange nicht geäußert hatte, äußerte er nun Verständnis für die rechten Demonstrant*innen. Er habe Verständnis, wenn sich Leute empören, das mache sie noch lange nicht zu Nazis, so Seehofer lt. welt und ARD . "Die Migrations...

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Im Interview

"... bemüht, alle zu Einzeltätern zu machen"

16.08.2018: Nach fünf Jahren endete der NSU-Prozess in München mit einem Urteil für die fünf Angeklagten. Wir sprachen darüber mit dem Rechtsanwalt Alexander Hoffmann, Nebenklage-Vertreter einer Geschäftsfrau aus der Keupstraße in Köln, wo eine Nagelbombe explodiert war.

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marxistische linke

Kampfplatz Verkehrswende: Die Autogesellschaft ist ein rechtes Projekt

Kampfplatz Verkehrswende: Die Autogesellschaft ist ein rechtes Projekt

von Sabine Leidig (*)   
27.07.2018: Kaum ein anderes Thema offenbart die Parallelen zwischen AfD, CDU/CSU und FDP so, wie die Debatte um drohende Fahrverbote. Und während im globalen Süden die Leute verrecken, kämpft die Rechte hier zu Lande für den Fortbestand der imperialen Lebensweise in Form dicker Automobile.

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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

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