Analysen

Chemnitz Trauermarsch Flickr Tim Lueddemann03.09.2018: Schulterschluss von AfD, Pegida und anderen Rechtsextremen in Chemnitz ++ Chemnitz hätte an vielen Orten geschehen können und wird in Kürze nur noch eine Zwischenetappe der Eskalation gewesen sein, meint Friedrich Burschel in dem Artikel »Der völkische Aufstand« und fürchtet: "Der Prozess des Durchmarsches und des Rechtsrucks in diesem Land und auch in ganz Europa, ja der ganzen Welt, ist noch lange nicht zu Ende."

Weiterlesen: Der völkische Aufstand

Klima Azorenhoch 2018 07 1527.08.2018: Das Wetter der vergangenen Monate brach viele Rekorde - und es zog eine rekordverdächtige Zahl von Medienberichten zum Klimawandel nach sich. Doch die Bundesregierung schweigt und zieht bislang keine Konsequenzen. ++ RWE will letztes Stück des Hambacher Waldes roden ++ Zwei Rückblicke auf den Sommer und die Konsequenzen: Klaus Meier (Ökosozialistisches Netzwerk), "Extremsommer 2018 - Schwere Dürre und Hitzewellen" ++ Willy Sabautzki (isw), "Die aktuelle Wetterlage und die Erderwärmung"

Weiterlesen: (Nicht) Alle sprechen vom Wetter

JEFTA Analyse25.07.2018: Handelsabkommen JEFTA zwischen EU – Japan unterzeichnet ++ viele Sonderrechte, aber keine Pflichten für Konzerne ++ Soziale und ökologische Standards spielen nur Nebenrolle ++ Anlage: kritische Analyse von PowerShift, Greenpeace, LobbyControl und BUND

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Weiterlesen: JEFTA: Viele Rechte und keine Pflichten für die Konzerne

Nato Gipfel2018 219.07.2018: "Sie haben 33 Milliarden Dollar mehr gezahlt und werden in Zukunft noch Hunderte Milliarden Dollar mehr zahlen, und zwar nur wegen mir“, schrieb Trump nach dem Nato-Gipfel. Zuvor hatte er sich auf Deutschland eingeschossen, das wegen der Abhängigkeit bei Gaslieferungen "Gefangener Russlands“ sei und zu wenig für Rüstung ausgebe. "Trumps »Gezeter«, die Deutschen mästen sich an der von den USA gewährleisteten Sicherheit, und die Berliner Absichten, eine militärisch gestützte Großmachtrolle zu spielen, entsprechen einander. Die Motive und Argumente der beiden Regierungen sind höchst verschieden, aber sie laufen auf dasselbe Ergebnis hinaus", meint Conrad Schuhler vom Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung isw. Trumps Strategie richtet sich vor allem gegen China, "und hier kann er auch mit dem Zuspruch der westlichen Partner rechnen", meint Schuhler weiter.

Weiterlesen: NATO-Tagung Juli 2018: Ende des Westens oder clevere Aufrüstungsstrategie?

Konjunktur TheSimpleEconomics26.05.2018: "Die deutsche Wirtschaft ist im Daueraufschwung - und der könnte nach Einschätzung des Finanzministeriums noch lange weitergehen", schreibt DER SPIEGEL. "Die Experten sehen jedoch auch eine Gefahr", schreibt der DER SPIEGEL weiter und verweist auf Trump. Für das Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung isw analysiert Fred Schmid die wirtschaftlichen Perspektiven:

Weiterlesen: Weltkonjunktur: Is die Party over?

SIPRI Yearbook201711.05.2018: Die Welt-Militärausgaben stiegen 2017 auf 1.739 Milliarden US-Dollar (etwa 1,43 Billionen Euro), auf „das höchste Niveau seit dem Ende des Kalten Krieges“, wie das Stockholmer Internationale Friedensforschungsinstitut (SIPRI) in seinem jüngsten Jahresbericht schreibt. Die Welt rüstet mit beschleunigtem Tempo auf, ist die Meinung der Friedensforscher. Das untergrabe die Suche nach friedlichen Lösungen für Konflikte auf der ganzen Welt, warnen die Experten. Die Militär- und Rüstungsausgaben stehen für 2,2% des Welt-Brutto-Sozialprodukts, für 230 Dollar (ca. 190 Euro) pro Erdenbürger; das entspricht dem Halbjahreseinkommen eines Einwohners der Demokratischen Republik Kongo. Ein Zehntel der Giga-Summe für Militär und Waffen würde ausreichen, um die Welt-Entwicklungshilfe (2016: 145 Mrd. Dollar) zu verdoppeln. Mit 15% der Welt-Militärausgaben, 267 Milliarden Dollar pro Jahr, könnte nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO der Hunger in der Welt bis zum Jahr 2030 beseitigt werden.

Weiterlesen: SIPRI registriert globalen Rüstungswahn

Erdogan Putin Rouhani06.04.2018: Syrien ist zum Knotenpunkt des globalen Kriegs um die Herausbildung einer multipolaren Weltordnung geworden. In der türkischen Hauptstadt Ankara sind die Staatschefs Russlands, Irans und der Türkei bei einem Dreiergipfel zusammengekommen, um über die Situation in Syrien zu beraten. Alle drei Staaten sind Garantiemächte im sogenannten Astana-Prozess. Bei dem Dreiertreffen sollen die neue Verfassung für Syrien, die sogenannten Deeskalationszonen und die humanitäre Lage Thema gewesen sein. Vertreter*innen aus Syrien – weder von Regierungs- noch von oppositioneller Seite - waren zu dem Treffen nicht eingeladen.

Weiterlesen: Trio Infernale über die Zukunft Syriens

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Der Kommentar

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