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HH NSU Kein Schlusstrich03.07.2018: Am Sonnabend nach der Urteilsverkündung im Münchener NSU Prozess wird es in mehreren deutschen Städten Aktionen geben. Auch in Hamburg ruft eine Initiative dazu auf.

 

In dem Aufruf "Die Forderungen für die Aufklärung des Mordes an Süleyman Taşköprü“ vom April 2018, den die marxistische linke in Hamburg unterstützt, heißt es: "Der Prozess wird voraussichtlich zur Verurteilung der Angeklagten führen, jedoch keine umfassende Aufklärung der komplexen Hintergründe und Verflechtungen der NSU-Mordtaten mit bundesweiten Naziszenen und staatlichen Geheimdiensten erbringen. Einseitige Ermittlungen und fehlende Aufklärung gibt es auch in Hamburg.“

Die Forderungen der Initiative:
■ Vollständige Aufklärung über das NSU-Netzwerk sowie seine staatliche Verstrickung
■ Auch Hamburg braucht einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss
■ Solidarität mit den Opfern des NSU und deren Angehörigen – Entschädigung und Entschuldigung
■ Institutionalisierter Rassismus muss erkannt und beseitigt werden
■ Heute sind die AfD und ihr völkisches Umfeld der Nährboden für rechte Gewalt – sie müssen entschlossen bekämpft werden
■ Keinen Schlussstrich - Das Problem heißt Rassismus

Es sind Aktionen am Tag der Urteilsverkündung um 18 Uhr auf dem Alma Wartenberg Platz und eine Demonstration am darauf folgende Sonnabend um 14 Uhr auf dem Hansa-Platz in Hamburg geplant.

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