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Bln SolikundgebungAm 3. Februar Solidaritätskundgebung gegen Brandanschläge in Berlin

Erneut sind zwei Neuköllner Bürger von Mitgliedern der rechten Szene angegriffen worden. In der Nacht zum 1. Februar wurden ihre Autos angezündet. Sie brannten vollständig aus. Der Rudower Buchhändler Heinz Ostermann ist schon zum drittenmal von solchen Anschlägen betroffen. In nur acht Kilometer Entfernung ging auch das Auto des Bezirkspolitikers Ferat Kocak, Mitglied der Partei DIE LINKE, in Flammen auf.

 

Zur Kundgebung am Sonnabend, den 3. Februar, 12 Uhr vor dem Rathaus Neukölln rufen gemeinsam mit den Betroffenen auf: das Bündnis Neukölln; „Hufeisern gegen Rechts“; das Aktionsbündnis Rudow; „Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus“; DIE LINKE, SPD, Bündnis 90/Die Grünen Neukölln; IG Metall Berlin; ver.di Berlin; GEW Berlin; Galerie Olga Benario; VVN/BDA.

„Seit Jahren zieht sich die Spur rechter Gewalttaten gegen Neuköllner*innen durch unseren Bezirk, ohne dass es bisher Ermittlungserfolge gegeben hat. Es nützt uns wenig, wenn immer wieder verstärkte Ermittlungsarbeit gefordert wird, wenn der Terror gegen engagierte Demokraten ungebrochen weiter von Nazis und aus dem Umfeld der Rechtspopulisten betrieben werden kann. Zeigen wir Solidarität mit den Betroffenen!“

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#unteilbar
Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!

Es findet eine dramatische politische Verschiebung statt: Rassismus und Menschenverachtung werden gesellschaftsfähig. Was gestern noch undenkbar war und als unsagbar galt, ist kurz darauf Realität. Humanität und Menschenrechte, Religionsfreiheit und Rechtsstaat werden offen angegriffen. Es ist ein Angriff, der uns allen gilt.
Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollen.

weiter im Aufruf zur Demonstration


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